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Rohstoffe – Palladium: Von Korrektur profitieren

März 2019. Die Rally bei Palladium setzt sich weiter fort. Ende Februar übersprang der Preis für das silbrig-weiß glänzende Edelmetall unter hohen Handelsumsätzen erstmals die Marke von 1.500 USD je Feinunze. Zur Einordnung: 

Zu Beginn des Monats notierte Palladium noch bei knapp 1.300 USD je Feinunze. 

Und vor sechs Monaten war das Edelmetall sogar schon für rund 800 USD je Feinunze zu haben. 

Innerhalb eines halben Jahres hat sich der Palladiumpreis fast verdoppelt (+87,5%). Neue Gründe für den fortgesetzten Preisanstieg gibt es nicht. Knappes Angebot – im vergangenen Jahr lag das Angebots-Defizit bei ca. 600.000 Feinunzen – trifft auf hohe Nachfrage. Diese kommt aus der Automobilindustrie. Dort wird Palladium als Katalysator in Benzinfahrzeugen eingesetzt. Sie werden seit der Diesel-Krise deutlich stärker nachgefragt als Dieselfahrzeuge mit Platin-Katalysatoren. Quelle: Stefan Ziermann, Fuchs-Kapital

Palladium Produktion. 

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Das alles ist nicht neu und taugt auch nicht als belastbares Argument für solch explosionsartig steigende Preise. Vielmehr dürfte die dynamische Rally immer mehr Anleger und Investoren angelockt haben, die auf einen „ewigen Fortgang“ der Rally setzen. „Die Hausse nährt die Hausse“, scheint hier das Gebot der Stunde zu sein.

Doch diese Sorglosigkeit ist gefährlich! Inzwischen ist der Palladiumpreis so hoch, dass auch in der Automobilindustrie über Substitute nachgedacht wird. Platin wurde ebenfalls schon früher in Benzin-Katalysatoren verbaut. Aktuell ist Platin nur halb so teuer wie Palladium. Sollte der Preisanstieg ungebremst weiter gehen, dürfte Platin wieder eine Alternative werden.

Ein Preisrutsch bei Palladium dürfte inzwischen recht heftig ausfallen. Der beinahe fahnenstangenartige Anstieg ohne zwischenzeitliche Korrektur bietet wenig Haltepunkte (Unterstützungen), wenn die Preise erst einmal zu fallen beginnen. 

FAZIT
Die Rally bei Palladium ist übertrieben. Der Anstieg dürfte kräftig korrigiert werden.


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