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Börse: Dreh am oberen Wendepunkt

Die Börsen folgen gerade mustergültig dem Lehrbuch. Die Kurse sind seit zwei Monaten steil gestiegen. Und jetzt hat der marktbreite S&P 500 exakt am oberen Ende des Abwärtstrends gedreht. Echter Verkaufsdruck ist zwar noch nicht entstanden. Aber die Aufwärtsdynamik lässt seit Tagen erheblich nach.

Dass der Schwung nachlässt, ist nicht verwunderlich. Der DAX hat immerhin in den vergangenen sechs Wochen eine Rallye von 2.700 Punkten aufs Parkett gelegt. Das war ein Plus von 20%. Dennoch liegt der Index noch mit knapp 10% unter dem Ausgangsniveau des Jahresanfangs.


Mit diesem Schwung ist nun schon wieder sehr viel Zuversicht an den Börsen eingepreist. FUCHS-Kapital meint, dass es ein wenig zu viel Zuversicht ist. Zwar lockert China und das könnte noch ein Treiber werden. Aber andere Einflüsse überschätzt die Börse schon wieder.

Kurzfristig ist die Luft damit nun aus den Kursen raus. Die Frage ist nun, ob die Börsen zum Jahresende – im immer dünner werdenden Handel - nur ein paar Gewinnmitnahmen sehen. Oder ob uns nun der nächste Abwärtsschub in Richtung der jüngsten Tiefs bevorsteht.

Gute Gründe für wieder fallende Kurse gibt es reichlich. In den USA kochen jetzt wieder die Bedenken hinsichtlich der Konjunktur hoch. So manchem Beobachter schwant, dass es auch in den USA im nächsten Jahr etwas ungemütlicher werden könnte. Denn der Konsum ist zwar noch stark, flaut aber ab. Neue Zahlen dazu gibt es am Freitag. Die Inflation bleibt im Gegenzug hoch, geht nur langsam zurück.

Auch die US-Notenbank dürfte die Märkte enttäuschen. Zwar werden die Währungshüter ihr Zinserhöhungstempo verlangsamen. Am 14.12. werden sie die Zinsen um 50 Basispunkte anheben. Wichtiger wird aber sein, dass die Fed ankündigen wird, dass sie noch mehrere weitere Schritte wird gehen müssen. Wir vermuten: Das haben die Akteure an den Börsen so noch nicht auf dem Schirm. Sie hoffen auf Signale, dass der Zinsgipfel nicht mehr weit ist.

Die Anleihemärkte verstärken die Konjunktur-Skepsis (FK vom 24.11.). Dort fallen die Renditen weiter, die Zinsstruktur wird noch stärker invers. Dennoch profitieren Aktien nicht von der Schwäche der Anleihen. Auch der fallende Ölpreis sendet das Signal, dass sich die Konjunktur weiter abschwächt. Parallel dazu ziehen Gold und Silber weiter an. Und auch der Euro ist wieder über die Marke von 1,05 EUR|USA gesprungen. Das ist zumindest ein positiver Impuls gegen die nach Euro-Land importierte Inflation.

FAZIT:

Wir halten die Jahresendrally kurzfristig für ausgereizt. Noch sehen wir nur leichte Gewinnmitnahmen, aber das Bild ist fragil und könnte leicht wieder kippen. Nehmen Sie konsequent Gewinne mit (oder realisieren Sie Verluste nach der Rally, zur steuerlichen Gegenrechnung). Wer jetzt ein Stück das Risiko rausnimmt und Cash vorhält, dürfte über den Jahreswechsel nicht viel falsch machen. Quelle: Stefan Ziermann, Fuchs-Kapital.


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