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Börse: Abwärtstrend bestätigt

Die Aussicht auf weiter aggressive Zinsanhebungen durch die US-Notenbank verhagelt den Börsianern die Hoffnung auf eine "legere" Gangart der Fed. Diese Spekulationen waren noch kurz vor dem Notenbanktreffen in Jackson Hole aufgekommen. Dieses Blatt hat sich nun komplett gewendet. Der Zinssprung der Fed eröffnet nun sogar der EZB den Raum, ebenfalls etwas zügiger als bisher avisiert, gegen die Inflation vorzugehen.

FUCHS-Kapital rechnet zwar nicht mit einer sehr forschen Gangart der EZB. Trippelschritte werden es aber auch nicht mehr sein. Leitzinsanhebungen um 0,50 Basispunkte bilden die zu erwartenden Untergrenze, die Wahrscheinlichkeit für 0,75er-Schritte wächst. Passend dazu überraschte gestern die Euro-Inflation negativ. Sie steig im August auf 9,1% gegenüber dem Vorjahr. Die Markterwartung lag etwas darunter.

Die Ausgangslage für die Börse wird damit gerade richtig trübe. Geld wird weiter teurer und zugleich verschlechtern sich die Konjunkturaussichten. Ein Alarmsignal ist, dass das Wachstum der global real verfügbaren Einkommen in den negativen Bereich auf fast -4% gefallen ist. Die realen Lohnerhöhungen gleichen in den großen Volkswirtschaften die aktuellen Kaufkraftverluste nicht mehr aus. Das ist selten in einer solchen Breite zu beobachten.

Parallel dazu werden die Ersparnisse bereits angegriffen. In Deutschland ist der zusätzliche Puffer, der in der Corona-Krise durch mangelnde Konsummöglichkeiten aufgebaut wurde, bereits wieder abgeschmolzen (FB vom 1.9.). Diese Situation wird sich angesichts der noch anstehenden Energierechnungen eher noch verschlechtern. Genau wie in UK, den USA und im restlichen Europa. Die Wahrscheinlichkeit, dass es im dritten und vierten Quartal zu einem Konsum-Schock kommt, steigt also (FB vom 28.07.)

An den Börsen wird dieser Cocktail für Magenverstimmungen sorgen. Der Bärenmarkt ist weiter voll intakt und verfestigt sich. Der DAX ist schon nahe seinem Tief von Juli angekommen und ringt darum, dieses Niveau zu halten. Der Dow hat bis zu seinem vorigen Verlaufstief knapp unter 30.000 Punkten nich etwas Luft, dürfte aber weiter unter Druck bleiben. Anleger, die beherzt an diesen Tiegpunkten kaufen, können immer wieder kleine Rallys am Bärenmarkt auslösen. Einen Trendwechsel sehen wir aber noch nicht.

FAZIT:

Die Börsen werden weiter im Trend fallen. Strategisch ist es sinnvoll, an Tiefpunkten stoisch und sukzessive Value-Positionen aufzubauen, die wenig volatil sind, Dividenden abliefern und Erholungspotenzial haben.



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