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Börse – E-Auto-Revolution bei VW

19. November 2018. In den nächsten fünf Jahren will der weltgrößte Autobauer 44 Milliarden Euro in die Elektromobilität, das autonome Fahren, Mobilitätsdienste und die Digitalisierung investieren. Das beschloss der Aufsichtsrat am Freitag. Für den letzten fünfjährigen Planungszeitraum (2018 bis 2022) hatte VW noch ein Investitionsvolumen von 34 Milliarden Euro für diese Themen festgelegt.

Die neue Summe entspreche nun etwa einem Drittel der für den Zeitraum geplanten Gesamtausgaben. „Wir nehmen uns vor, VW zur globalen Nummer eins in der E-Mobilität zu machen“, sagte Konzernvorstand Herbert Diess in Wolfsburg. Das heißt: Volkswagen zieht Konsequenzen aus dem Diesel-Desaster und steuert strategisch um: Künftig wollen sich die Wolfsburger zu einem E-Auto-Konzern wandeln. „Wir werden günstiger sein als Tesla“, verspricht Konzern-Chef Herbert Diess.



In den nächsten Jahren sollen drei große Werke (Emden, Hannover, Zwickau) auf die Produktion von batteriegetriebenen Fahrzeugen umzustellen. Künftig soll in Emden der VW „MEB entry“ vom Band laufen - ein E-Auto, das unter 20.000 Euro kosten soll. Geplant sind 200.000 Fahrzeuge im Jahr. In Hannover soll der elektrische Bulli-Nachfolger I.D. Buzz mit einer Stückzahl von mehr als 100.000 Einheiten jährlich gebaut werden. In Zwickau in Sachsen läuft der Umbau zu einer hochautomatisierten Autofabrik bereits. Dort soll Ende nächsten Jahres die Produktion des kompakten I.D. Neo anlaufen. Künftig sollen dort bis zu 330.000 E-Modelle pro Jahr hergestellt werden - mehr als an jedem anderen VW-Standort.


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