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Rohstoffe – Gold: Hoffen auf den Staat

Oktober 2020. Der Goldpreis ist seit wenigen Tagen wieder im Aufwind. Nachdem der Preis für das gelbe Edelmetall Anfang August noch ein neues Allzeithoch bei rund 2.060 US-Dollar je Feinunze markierte, sorgten Gewinnmitnahmen für einen kräftigen Kursrücksetzer. Erst an der technisch wichtigen Marke um 1.850 US-Dollar je Feinunze fing sich der Preis wieder. Diese rund 10% große Korrektur ermöglicht mittel- und langfristig orientierten Anlegern nun erneut eine gute Einstiegsgelegenheit, um die Rally mitzufahren.

An der positiven Grundstimmung zugunsten des Edelmetalls hat sich nichts verändert. Gold gilt seit jeher als Absicherung im Krisenfall. Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr zum größten Konjunktureinbruch weltweit geführt. Zwar erholt sich die Wirtschaft inzwischen. Jedoch mit zunehmend langsamerer Geschwindigkeit. Politische Krisen sind seit der letzten Präsidentschaftswahl in den USA an der Tagesordnung. So hält beispielsweise der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie der EU inzwischen seit mehr als zwei Jahren an. Ein Ende ist bislang nicht absehbar. Auch die Wahrscheinlichkeit eines „No Deal Brexits“ steigt wieder an.



So rät Kelvin Tay, regionaler Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management, weiterhin zu Goldinvestments. „Wir mögen Gold und sind der Ansicht, dass der Preis bis zum Ende des Jahres wieder 2.000 US-Dollar je Unze erreichen wird.“, so Tay gegenüber CNBC.

Der jüngste Kursanstieg beim Goldpreis ist hauptsächlich der Hoffnung auf weitere fiskalische Stimuli in den USA geschuldet. US-Finanzminister Steven Mnuchin sagte, die Gespräche mit der Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi über weitere Hilfsmaßnahmen machten große Fortschritte. Pelosi hatte zu Wochenbeginn ein Hilfspaket im Volumen von 2,2 Billionen Dollar vorgestellt.

INVESTIEREN GOLD FAZIT

Anleger können den Rücksetzer bei Gold nutzen, um ihre Bestände auf- oder auszubauen. Quelle: Stefan Ziermann, Fuchs-Kapital



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